Hier geht es zu den Rennergebnissen!
MAN in black (Jochen Hahn) wird blass. Mit der Nr. 1 auf dem Fahrzeug ändert das Team Hahn die Hausfarben. Aus dem dunklen schwarz wird ein helles weiß/grün. Verantwortlich dafür dürfte der neue Großsponsor Castrol sein. Weitere Infos gibt es auf der Teamseite (www.team-hahn-racing.de).
(03.02.2012; Quelle: Team Han Racing)
Werden die Karten neue gemischt? Auch wenn kaum etwas offiziell ist, scheint die Saison 2012 frisches Blut in die Adern der European Truck Racing Championship zu pumpen. Wie bereits Truckracing.de berichtete, schlagen einige der etablierten Teams mit neue aufgebauten Trucks auf. Auf der Fahrerseite tut sich hingegen bei Bernau, Hahn und Kress offensichtlich nur wenig. Jochen Hahn baut direkt zwei neue Renntrucks auf. Einen für sich, den anderen für Newcomer René Reinert. Sein Meistergefährt aus dem Jahr 2011 übergibt er seinem finnischen Kollegen Mäkinen.
Auch die schwäbische IVECO-Truppe stellt offensichtlich Gerd Körber einen neuen Renntruck zur Verfügung.
Auch neu oder zumindest stark aufgefrischt in der aktuellen Actros-Optik präsentiert sich der Mercedes des Teams tankpool24 von Markus Bauer. Mit Ellen Lohr als Fahrerin gelang dem Team zudem eine Überraschung. Bauer und Lohr kennen sich bereits aus der gemeinsamen Zeit, als Mercedes noch offiziell dem schnellen Laster frönte. Steffi Halm, 2011 noch für MB (Markus Bauer) Racing unterwegs, verhandelt mit diversen Teams in den verschiedensten Rennserien. Ob sie am Ende auch in einem Renntruck landet, steht also noch in den Sternen.
Mit der Präsentation seines neuen Teams will Frankie Vojtisek Ende Februar Fans und Fachwelt überraschen. Der Tscheche soll zwei bis drei Fahrzeuge aufbauen. Spruchreifes ist jedoch auch hier noch nicht bekannt. Unbestätigten Informationen nach, könnte MAN die neue Hausmarke des tschechischen Truckrace-Urgesteins sein.
Ob der vierte MKR-Renault regelmäßig oder nur sporadisch zum Einsatz kommt, weiß zurzeit nur das Team.
Auch über das neue französische MAN-Team (Ex-Allgäuer) ist zurzeit nichts bekannt. Es scheint jedoch festzustehen, dass beide Fahrzeuge die Europameisterschaft bestreiten sollen. 2012 könnte also durchaus ein Jahr der Newcomer und Wiedereinsteiger werden. Mal sehen, welche Konstellationen sich am 13. April, dem FIA Meldeschluss, herauskristallisiert haben. Eines deutet sich jedoch an: bei immer mehr professionellen Rennteams wird die Luft für die finanzschwachen Einzelkämpfer und Hobbyracer immer dünner. (03.02.2012; Quellen: u.a. truckracing.de)
MKR will es wissen – In der kommenden Saison wird ein vierter MKR-Renault um Meisterschaftspunkte kämpfen. Zurzeit entsteht in den Werkshallen der neue Renntruck. Mehr verriet das tschechische Team um Super-Mario (Mario Kress) auf seiner Homepage noch nicht. Während die bisherigen drei Piloten für 2012 bestätigt wurden, darf man gespannt sein, wer den vierten Truck fahren wird. Ende 2011 sichtete das Team einige Rennfahrer, darunter auch die Deutschen Steffi Halm und Moritz Oestreich.
(17.01.2012; Quelle: MKR-Renault)
IVECO siegt bei der Dakar 2012 – Nach einer schier endlosen Kamaz-Dominanz in den letzten Jahren siegte bei der diesjährigen Auflage der Rallye DAKAR das niederländische Team de Rooy (Gerard de Rooy) mit einem von Petronas gesponserten IVECO-Hauber. Der Sieg wurde durch den zweiten Platz eines weiteren IVECO-Trucks aus dem niederländischen Rennstall de Rooy (Hans Stacey) versüßt. Es folgten drei Kamaz-Trucks und ein weiterer de Rooy-IVECO (Miki Biasion). Der einzige echte Konkurrent Ales Loprais (TATRA) zerstörte am 11. Januar seine Siegchancen, als sein "Beifahrer" auf einer Verbindungsetappe den Truck in einen kapitalen Überschlag manövrierte. Tags zuvor siegte Loprais auf dem neu aufgebauten TATRA-Hauber und belegte in der Gesamtwertung den zweiten Platz hinter dem späteren Gesamtsieger Gerard de Rooy. Deutsche Fahrer, Teams oder auch Hersteller suchte man in den Topplatzierungen vergebens. MAN-Hoffnung Franz Echter und Co. kämpften mit vielen Problemen und mussten die Rallye vorzeitig aufgeben.
Ob der de Rooysche Erfolg IVECO auf noch mehr Trucksport Appetit macht? Es wäre wünschenswert. Schließlich kämpft das Schwaben-Truck-Team (Fahrer: Gerd Körber) bisher als reines Privatteam in der Truck-Europameisterschaft. Eine Werksunterstützung sowie potente Sponsoren (z.B. Petronas) wären den schwäbischen IVECO-Einzelkämpfern bestimmt willkommen.
(17.01.2012; Quellen: diverse)
Frankie Truck Racing - Zurzeit wird die Internetseite des Teams Frankie Truck Racing Team (Frankie Vojtisek) überarbeitet. Sollte sich dahinter tatsächlich die angekündigte Rückkehr des einstigen Renault-Teams andeuten? Bekanntlich hatte Vojtisek für 2012 sein Comeback angekündigt. "During the last two years there was a reorganization of the team and by the new racing season in 2012 the team is coming back to the racing circuits", war kürzlich noch auf der Teamseite zu lesen. Wenn er zurückkommt, dann vermutlich mit einer anderen LKW-Marke.
(17.01.2012; Quelle: frankie-truck.cz)
Käufer gefunden: Allgäuer-Deal perfekt. Die Hardware des Teams Allgäuer geht nach Lyon. Egon Allgäuer bestätigte den Verkauf der Renntrucks, Transporter sowie Ersatzteile und Werkzeuge an den französischen Transportunternehmer Patrick Folleas (BFT Transports). Während sich die weiteren Details (z.B. Fahrerfrage und Sponsoren) noch in der Verhandlungsphase befinden, steht mit Teammanager Achim Stroth eine wichtige Personalie bereits fest. Stroth war in dieser Funktion bisher beim Team Allgäuer tätig. Auch der Ex-Eigentümer wird noch ein wenig mitmischen. Im Bereich Sponsoring steht Egon Allgäuer dem neuen Teameigner zur Seite und sorgt so für die passende Finanzierung und den dazugehörigen Auftritt des neuen Teams. In diesem Bereich gehört der Österreicher zu den Erfolgreichsten in der europäischen Truck Racing-Szene.
(27.12.2011; Quelle: Egon Allgäuer)
11 Rennen in 2012 - jetzt ist es amtlich. Die FIA hat den Rennkalender für die kommende Saison bestätigt. Mitte Mai geht es in Istanbul (Türkei) los. Erstmals in der Geschichte des Truckracing wird von den Teams türkischer Boden unter die Räder genommen. Austragungsort ist der Istanbul Park Circuit, der auch im Formel 1 Kalender auftaucht. Ähnlich wie das Truck-Rennen in Russland, stehen Marketinggründe hier wohl im Vordergrund. Auch die lange Anfahrt eint die Exoten im Rennkalender. Dank der Türkei ist jetzt ein neuntes Land im Kalender vertreten. Lediglich in Spanien und Frankreich werden noch je zwei Läufe ausgetragen. Ansonsten gilt ein Land ein Rennen.
Jetzt fehlt nur noch ein türkisches Team oder zumindest ein türkischer Fahrer. Gleiches gilt seit Jahren aber auch für Italien. Alle anderen Austragungsländer sind fahrer- und/oder teamtechnisch vertreten.
Hier der gesamte Rennkalender 2012:
12.05. - 13.05.2012 Türkei Istanbul Park
19.05. - 20.05.2012 Italien Misano
02.06. - 03.06.2012 Spanien Albacete
23.06. - 24.06.2012 Frankreich Nogaro
30.06. - 01.07.2012 England Donington
14.07. - 15.07.2012 Deutschland Nürburgring
28.07. - 29.07.2012 Russland Smolensk
01.09. - 02.09.2012 Tschechien Most
22.09. - 23.09.2012 Belgien Zolder
06.10. - 07.10.2012 Spanien Jarama
13.10. - 14.10.2012 Frankreich Le Mans
(17.12.2011, Quelle: lutz-bernau.de, FIA.com)
Die TRO vermeldet auf ihrer Internetseite, dass ...
... Egon Allgäuer wohl einen potenziellen Interessenten für sein gesamtes Rennteam gefunden hat. Demnach gilt ein französischer Investor als möglicher Käufer.
... Jochen Hahn nun offiziell René Reinert als dritten Fahrer des Teams Hahn-Racing gemeldet hat. Reinert verstärkt damit die deutsch-finnische Paarung Hahn/Mäkinen.
... MKR Renault und Buggyra in Most neue Fahrer getestet haben. Darunter soll auch der Shootingstar der Saison 2011 gewesen sein – der Ungar Norbert Kiss, bisher für OXXO-MAN am Start.
(13.12.2011; Quelle: TRO - www.truckrace.org)
VW schlägt Mercedes-Benz in der brasilianischen Truck Meisterschaft. Anfang Dezember fiel zum letzten Mal in diesem Jahr die schwarz-weiße Flagge für die XXL-Racer Brasiliens. Felipe Giaffone (VW) konnte seinen knappen Vorsprung beim Finallauf in Brasilia noch ausbauen und gewann die Meisterschaft mit 122 Punkten vor Geraldo Piquet (Mercedes-Benz) und Valmir Benavides (VW). Bei den Marken holte sich VW (272) den Titel und verwies damit Mercedes-Benz (243), Volvo (108), Iveco (98), Scania (90) und ford (61) auf die weiteren Plätze.
(05.12.2011; Quelle: formulatruck.com)
Truck-Grand-Prix wieder mit Erlebnis-Ticket - was 2011 von den echten Fans schmerzhaft vermisst wurde, wird es bei der 27. Auflage des Truck-Grand-Prix wieder geben. Wer 265,-- EUR übrig hat erhält ein Wochenendticket der Premium-Kategorie T4 plus. Im Preis inbegriffen ist am donnerstag eine Mitfahrt in einem Renntruck. Ein recht exklusives Erlebnis, was es sonst niergends so gibt. Die begehrten Karten gibt es bereits im Vorverkauf.
(05.12.2011; Quelle: truck-grand-prix.de)
Reinert-Racing lautet der Namen eines neuen deutschen Truck Racing Teams. "Wir werden 2012 mit einem eigenen Truck in der Europameisterschaft antreten", verkündet René Reinert, geschäftführender Gesellschafter von Reinert Logistic, auf der Firmenhomepage. Der von Hahn Racing aufgebaute MAN TG wird in der kommenden Saison im Blau des Logistikunternehmens antreten. Am Steuer: Der Chef selbst – René Reinert. Das sächsische Logistikunternehmen Reinert ist seit 1990 am Markt und beschäftigt zurzeit über 600 Mitarbeiter, die rund 450 LKW bewegen. Die Erfolgsstory des damals erst 19jährigen Firmengründers sowie weitere Informationen über das Transportunternehmen gibt es unter www.reinert-logistik.com. Die künftige Teamseite lautet reinert-racing.com.
(28.11.2011; Quelle: reinert-logistik.com)
GP-Trucks France – unter diesem Titel kämpfen die Franzosen ihre nationale Truck-Meisterschaft aus. Mit 151 Punkten gewann 2011 Lionel Montagne auf seinem Renault denkbar knapp vor Altstar Noel Crozier (MAN, 148 Punkte) die Meisterschaft. Mit Thomas Robineau liegt ein weiterer Renault-Fahrer auf dem dritten Meisterschaftsrang. Die einzige Dame im Feld, Jennifer Janiec (MAN), erreichte einen tollen 7. Platz. Keine schlechte Leistung, wenn man bedenkt, dass 19 Trucks gemeldet waren.
(28.11.2011; Quelle: GP-Trucks)
ADAC Truck-Grand-Prix 2012 - Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Weitere Infos unter www.truck-grand-prix.de.
(19.11.2011; Quelle: truck-grand-prix.de)
Formula Truck - Mercedes gegen VW lautet das Duell in der brasilianischen Truckmeisterschaft. Vor dem letzten Aufeinandertreffen Anfang Dezember
sind die beiden Marken punktgleich (223). Weit abgeschlagen im zweistelligen Bereich käpfen Volvo, Iveco und Scania auf verlorenem Posten. Auch bei den Fahrern ist es eng. VW-Lenker Giaffone liegt nur 7 Punkte vor Mercedes-Fahrer Piquet.
(19.11.2011; Quelle: formulatruck.com)
Käufer gesucht -Wem die Allgäuer Renntrucks zu teuer sind, findet eventuell auf der Insel seinen gebrauchten Renntruck. Dort wird aktuell ein MAN TG und eine Ford Cargo angeboten. Weitere Infos unter www.britishtruckracing.co.uk.
(19.11.2011; Quelle: BRTA)
BTRA-Meister 2011 - Ende Oktober trafen die Briten ein letzten Mal aufeinander - zumindest für dieses Jahr. In der Class A gewann Dave Jenkins vor Richard Collett und Steve Thomas (alle MAN) die Meisterschaft. In der Class B, wo die Race Truck-Senioren (nur die Trucks betreffend) antreten, konnte sich Steve Powell (Ford) vor Andy Lovenberry (Sisu) und Oscar Clark (Volvo) durchsetzen.
(19.11.2011; Quelle: BTRA - britishtruckracing.co.uk)
"Ausverkauf" beim Team Allgäuer. Wer schon immer mal ein komplettes Truck Race Team sein Eigen nennen wollte, kann jetzt bei Egon Allgäuer fündig werden. Der bietet zurzeit seine Renntrucks samt Auflieger/Transporter und den dazugehörigen Zugmaschinen sowie dem technischen Equipment zum Kauf an. Weiter Infos gibt es auf der Teamseite unter www.truckrace.at. Die kleineren Sachen gibt es dagegen bei ebay. Dort kann man neben ferngesteuerten Renntrucks auch diverse Teambekleidung erwerben beziehungsweise erstgeigern.
(19.11.2011; Quelle: Team Allgäuer und ebay)
Egon Allgäuer erneut vom Rennbazillus befallen.
Ende Oktober bestritt der Österreicher mit Michael Küke einen Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft. Mit einem Kremer Porsche 911 GT 3 997 belegte er in der Klasse SP7 (ausschließlich 911er Porsche) auf der legendären Nürburgring Nordschleife einen tollen 2. Platz. In der Gesamtwertung landete die Fahrerpaarung Allgäuer/Küke auf Platz 17 von 106 gewerteten Teams.
Weitere Infos samt Fotos und Videos gibt es auf der Homepage von Egon Allgäuer und der Seite der VLN.
(19.11.2011; Quelle: Team Allgäuer, VLN)
MKR sichtet Fahrer. Anfang November bekamen vier Herren und eine Dame die Möglichkeit, den MKR Renault zu testen. Anthony Janiec und Ludovic Faure vertraten die Liga der erfahrenen Truckracer. Die einzige Dame im Feld, Steffi Halm, hat gerade ihre Debütsaison hinter sich und Joungster Moritz Oestreich (19 Jahre jung) könnte in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vaters Markus Oestreich treten. Laut MKR überraschte Oese Junior, Schüler und erfolgreicher Scirocco-Cup-Fahrer, trotz seiner Jugend mit schnellen Zeiten.
Welche Folgen die Fahrersichtung für 2012 haben könnte, ließ Teamchef Mario Kress offen.
(19.11.2011; Quelle: MKR)
Jochen Hahn versteigert bei eBay seinen Rennoverall. Noch bis zum 20. November, 17:11 Uhr kann man mitbieten. Der Erlös kommt dem Hilfsfonds "Fahrer helfen Fahrer" e.V. zugute.
(17.11.2011; Quelle: Team Hahn Racing)
Termine 2012 -Laut TRO wurden der FIA folgende Termine zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt:
• Misano 20.05.2012
• Albacete 03.06.2012
• Nogaro 24.06.2012
• Donington 01.07.2012
• Nürburgring 15.07.2012
• Smolensk 29.07.2012
• Most 02.09.2012
• Zolder 23.09.2012
• Jarama 07.10.2012
• Le Mans 14.10.2012
Bei den genannten Terminen handelt es sich nur um die Rennsonntage. Nach wie vor besteht ein Rennwochenende aus zwei eigenständigen Renntagen: macht bei 10 Rennevents je 4 Wertungsläufen 40 Rennen.
Im Fahrerlager wurden jedoch Überlegungen laut, die Anzahl der Rennen an einem Wochenende zu reduzieren. Ob eine solche Idee Chancen auf eine (kurzfristige) Umsetzung hat, bleibt fraglich. Der Kostenrduzierung würde es zweifellos gut tun. Ob die Fans dann immer noch auf Ihre Kosten kämen, ...?
Schließlich leben viele Rennserien gerade von den turbulenten Startphasen. Und von denen bietet die Truck-Europameisterschaft eine ganze Menge.
(16.10.2011; Quelle: TRO)
Saisonzusammenfassung 2011 - In einer Art Schnelldurchlauf beleuchtet Sport1 am 21. Oktober 2011 von 17:30 - 18:00 Uhr noch einmal die 10 Rennevents der abgelaufenen Saison.
(16.10.2011; Sport1)
FOR SALE - Egon Allgäuer macht Ernst und bietet auf seiner Internetseite truckrace.at sein komplettes Team-Equipment zum Verkauf an. Dazu zählen neben den Renntrucks auch die Rennauflieger (Transporter) samt Zubehör. Wer also schon immer mal ein eigenes Rennteam sein Eigen nennen wollte, findet die "Hardware" im österreichischen Weiler, der Heimat des Teams von Egon Allgäuer. Der "Samba-MAN" gehört jedoch nicht zum Angebot. Mit diesem will Egon Allgäuer auch zukünftig kräftig die Werbetrommel rühren.
(16.10.2011; Quelle: truckrace.at)
Reifenpreise - Wussten Sie, dass ein Goodyear-Rennreifen der Einheitsgröße 315/70 R 22,5 TRUCKRACING bei der TRO 402,50 EUR kostet? Ein Satz schlägt damit mit 2415 EUR zu Buche.
(16.10.2011; Quelle: TRO)
Jochen Hahn ist der Meister der Truck Europameisterschaft 2011 - Bereits beim ersten Rennen am letzten Renntag hatte es der Altensteiger Jochen Hahn geschafft. Vorausgegangen war eine sehr turbulente Startphase mit etlichen zum Teil schweren Karambolagen. Bei dem folgenden Neustart fehlten einige Trucks, darunter auch der MAN mit der Startnummer 1 (A. Albacete). Damit waren die minimalen Chancen des Spaniers dahin. Auch David Vrsecky (Buggyra-Freightliner) zählte zu den Leidtragenden und musste in der Endwertung den Doppelsieger des Sonntags, Markus Oestreich (MKR-Renault), den Vortritt lassen. Überhaupt war MKR auch in Le Mans eigentlich ganz gut aufgestellt. Wären da nicht wieder technische Defekte und eine Streichung der Trainingsresultate am Samstag. So war es erneut Adam Lacko, der die meisten Punkte für das Renault-Team einfuhr. Stark unterwegs war auch der ungarische Rookie Norbert Kiss (Oxxo Racing), der alle Rennen in den Punkten beendete und erneut zweimal das Podium besteigen durfte. Dank eines starken Auftritts vor heimischen Publikum gelang es dem Franzosen A. Janiec (Renault) in der Endewertung den englischen MAN-Piloten Stuart Oliver aus den Top Ten zu verdrängen.
Die genauen Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik FIA Truck EM.
In der Teamwertung sicherte sich bereits am Samstag das Team Cepsa/Truck Sport Bernau mit den beiden Piloten Antonio Albacete und Uwe Nittel den Sieg (680 Punkte). Dahinter das im letzten Jahr erfolgreiche Duo Markus Bösiger und Markus Oestreich von MKR-Renault (654) vor den Renault-Junioren Lacko und Janiec (538). Auf den weiteren Plätzen Buggyra (532) und MAN / Oxxo (221).
Bewegende Bilder finden Sie auf den Seiten der Teams und der einschlägigen Internetseiten (siehe Links). Sport1 bringt natürlich auch einen Bericht über das Saisonfinale. O-Töne gibt es unter anderem auf www.truckrace.tv.
(09.10.2011; Quellen: u.a. Truckracing.de)
Le Mans 2011 - Kurzinfo zum ersten Renntag - Jochen Hahn (MAN) konnte bei den beiden ersten Rennen des Entscheidungswochenendes seinen Vorsprung gegenüber Antonio Albacete um weitere 9 Zähler ausbauen. Damit liegt er vor dem letzten Renntag der Saison 2011 mit 26 Zählern in Führung. Die Chancen, auf die Meistgerschaft stehen also nicht schlecht - wenn auch nicht ganz so gut wie bei Sebastian Vettel, mit dem Jochen Hahn angesicht des einst souveränen Vorsprungs bereits mehrfach verglichen wurde. Die Teammeisterschaft sicherte sich Team Cepsa/Truck Sport Lutz Bernau mit den beiden Fahrern Antonio Albacete und Uwe Nittel.
(08.10.2011)
Internetseite aufgefrischt - Trucksport Lutz Bernau hat seine Internetpräsenz aufgepeppt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall. Die beiden MAN Racetrucks aus dem Hause Bernau gibt es jetzt auch in ganz klein (1/87). Näheres dazu im Shop auf der Teamseite.
(06.10.2011; Lutz-Bernau.de)
ADAC Truck-Grand-Prix 2012 - Der ADAC kündigt in seiner Clubzeitschrift ADAC Motorwelt die 2012er Ausgabe des Truck-Grand-Prix für den 13. - 15. Juli des kommenden Jahres an. Mit dabei sind auch wieder die spektakulären Renner der ADAC GT- Masters.
(06.10.2011; Quelle: ADAC Motorwelt 10/2011)
Jarama 2011 - Bei turbulenten Rennen unter Spaniens Sonne kann Lokalheld Antonio Albacete erneut 10 Punkte von Jochen Hahn abknapsen.
Der Spanier kam zwar nicht an sein Traumergebnis von Zolder heran, wo ihm gerade 3 Punkte von der erreichbaren Maximalpunktzahl trennten, dennoch reichten ihm zwei Siege sowie ein dritter und ein fünfter Rang, um im Gesamtergebnis mit den meisten Punkte aus Jarama abzureisen. Tabellenleader Jochen Hahn hatte offensichtlich das Zolder-Debakel gut weggesteckt und punktete in allen vier Läufen, davon dreimal im Podiumsbereich.
Die MKR-Truppe bewies, dass sie richtig schnell sein kann. Im erste Rennen, Bösiger hatte die Pole, verhinderte nur MAN-Pilot Antonio Albacete einen Dreifachsieg der MKR-Renault. Von da an, ging es jedoch kontinuierlich bergab. Technische Probleme, Raufereien und Zeitstrafen brachten insbesondere die beiden Markuse (Bösiger und Oestreich) um Punkte. Am Ende mussten sich beide Routiniers mit je 20 Zählern zufrieden geben. Nur Team-Youngster Adam Lacko hielt die Renault-Fahnen in den anschließenden drei Rennen mit zwei Podiumsplätzen oben. David Vrsecky vom Team Freightliner-Buggyra schaffte am Sonntag die beste Trainingzeit (Pole) und konnte in einem zum Teil chaotischen Rennen diese in Platz 2 umsetzen. Ansonsten verlief es für den Tschechen nicht so berauschend. Am Ende war er mit 26 Zählern dennoch der viertbeste Pilot in Jarama. Neuzugang Norbert Kiss (Oxxo-MAN) zeigte nach seinem Debüt in Zolder, dass die dortigen Ergebnisse keine Eintagsfliegen waren. Die vorhandenen Streckenkenntnisse waren mit Sicherheit kein Nachteil bei seinem ersten Sieg, den er beim letzten Rennen in Jarama herausfuhr. Der junge Ungar hat sich somit bereits beim zweiten Saisonevent zu einem kontinuierlichen Topten-Fahrer entwickelt. Ebenfalls eine gute (Heim)Bilanz zog der spanische MAN-Piloten Jose Bermejo der dreimal unter den besten Zehn landete. Punkte blieben Steffi Halm und dem MB Mercedes-Team vorbehalten. Die junge Deutsche sammelte jedoch weitere Erfahrungen und Streckenkenntnisse. Ohne einen stärkeren Motor, wird die schnelle Berufsbeamtin jedoch kaum in die Punkte fahren können.
Jochen Hahn reist mit 17 Punkten Vorsprung zum Saisonfinale nach Le Mans. Seine Bilanz dort ist recht gut, die des Madrilenen jedoch auch. Lässt man mal 2008 außer Acht, wo es für Albacete überhaupt nicht gut lief, trennten die beiden Widersacher bisher nur wenige Punkte. Es wird also spannend. Fest steht nur, dass der Meister 2011 und sein Vize der deutschen Truckschmiede MAN vertrauen. Dies spiegelt auch der aktuelle Stand der Teammeisterschaft wieder, wo Cepsa - Truck Sport Lutz Bernau (644 Punkte) vor MKR-Renault (595 Punkte) führt. Am kommenden Samstag bringt Sport1 eine 30minütige Zusammenfassung. Weitere Infos unter TV-Hinweise.
(03.10.2011)
Egon Allgäuer hört auf! – In einer Mail kündigte Egon Allgäuer den Rücktritt seines Teams an. Bereits in Zolder ließ er durchblicken, dass er sich aus der Truckeuropameisterschaft zurückziehen werde. Nun machte er es amtlich. Nach dem Saisonfinale in Le Mans ist Schluss. Damit endet eine 12jährige Truckracing-Geschichte. Weitere Infos finden Sie auf der Teamseite unter www.truckrace.at. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir uns noch intensiver mit dem österreichischen Team und seinem Chef befassen.
(23.09.2011)
Zolder 2011 - Beim belgischen Auftritt der Racetrucks verlor Tabellenführer Jochen Hahn 51 Punkte auf seinen schärfsten Verfolger Antonio Albacete (beide MAN). Während es bei dem Spanier perfekt lief, ging bei dem Deutschen so gut wie alles schief, was schief gehen konnte. Zwei Motorschäden und ein Reifenschaden sowie 6 Meisterschaftspunkte waren die magere Ausbeute beim drittletzten Rennwochenende der Saison 2011. Noch bescheidener hinsichtlich der Punkte lief es für MAN-Pilot Uwe Nittel. Ausfälle und ein Rennausschluss ließen das Konto nur um 4 Punkte ansteigen. Ganz anders die MKR-Truppe. Es wären noch mehr als die durchschnittlichen 34 Punkte für die drei Piloten möglich. Doch zwei Polepositionen und zwei Siege sind ein tolles Ergebnis für die tschechisch-deutsche Truppe um Teamchef Mario Kress. Die Topteams von MAN und Renault sind auf Augenhöhe.
Als „Gelegenheitsfahrer“ (race by race) waren in Belgien auch Gerd Körber (Iveco) und Sascha Lenz (Mercedes) mit von der Partie. Der Junior des dreifachen Europameisters Heinz-Werner Lenz erreichte zwar keine Punkteplatzierungen, gewann aber das Mercedes-Duell gegen Orsini und Halm. Mr. Truckrace Gerd Körber feierte nach einem durchwachsenen Samstag am Sonntag nach einem tollen fünften Platz beim ersten Tagesrennen einen zweiten Platz beim letzten Lauf. Die Kombination Gerd Körber und Schwaben-Truck Iveco gehört damit klar zu den Top-Teams der Meisterschaft. Genauso gut ist Neuzugang Norbert Kiss einzuordnen. Der 26jährige Ungar fuhr in Zoldern auf dem Oxxo-MAN seine ersten Truckrennen. Als Neuling, in allen vier Rennen in die Punkte zu fahren (darunter 2 x Platz 4) hinterließ nicht nur bei den Fans und Journalisten einen tiefen Eindruck. Auch die Fahrerkollegen waren von der Gangart des Newcomers mächtig beeindruckt. Man darf gespannt sein, was der Neue bei den beiden letzten Läufen zu bieten hat. Auch Gerd Körber werden wir noch einmal erleben: beim Saisonfinale in Le Mans.
Bilder aus Zolder finden Sie in unserer Galerie.
(23.09.2011)
Most 2011 - Tschechen nutzen Heimvorteil in Most – Ob Adam Lacko und David Vrsecky als tschechische Fahrer oder MKR und Buggyra als tschechische Teams, sie waren die Gewinner des 7. Rennevents der diesjährigen Truck-Europameisterschaft. Und es gab noch einen Gewinner: Markus Bösiger konnte an die guten Resultate von Russland anknüpfen. Erneut war er punktetechnisch die dritte Kraft im Feld. Mit der Pole am Sonntag unterstrich der Schweizer, dass er noch immer zu den Top-Piloten zählt. In der Meisterschaftstabelle ging es dann auch einen Platz rauf. Team intern macht den beiden Renault-Routiniers Bösiger und Oestreich Joungster Adam Lacko ganz schön zu schaffen. Der junge Tscheche holte sich nicht nur die Samstagspole, sondern auch die meisten Punkte.
Leader Jochen Hahn und sein direkter Verfolger Antonio Albacete ließen hingegen Zähler auf der Strecke liegen. Dank der souveränen Punkteausbeute in den vorangegangenen Rennen und den Patzern der direkten Konkurrenten gelang es Jochen Hahn dennoch seine Führung weiter auszubauen. Antonio Albacete hingegen verspürt den Atem des ärgsten Verfolgers jedoch immer deutlicher. Eine Disqualifikation am Sonntag kostete wertvolle Punkte. Adam Lacko, die neue Speerspitze Renaults, ist bereits bis auf 26 Punkte herangekommen.
Bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen gingen Ende September im Autodrom Most 20 Truckracer und eine Truckracerin an den Start. Neben der einzigen Dame im Feld, Steffi Halm, trat erstmals in dieser Saison auch Heinz-Werner Lenz auf seinem neu aufgebauten Mercedes Axor gegen die Fahrer der Truck-Europameisterschaft an. Dass er für seinen zehnten Platz beim zweiten Rennlauf keinen Punkt bekam, liegt am FIA-Regelwerk. Lenz war einfach viel zu selten am Start und seltene Gäste belohnt die FIA nicht mit Punkten. So erbte der auf Position 11 eingefahrene Jeremy Robineau den letzten Zähler. Und wie ging der deutsche Mercedes-Wettstreit aus? Am Ende stand es pari. Zweimal lag Halm vor Lenz und zweimal musste sie sich dem dreifachen Europameister geschlagen geben.
Zurück zu den Topteams. Vier verschiedene Sieger bei den vier Wertungsläufen sind selten. In Most gingen die größten Pokale an Adam Lacko, David Vrsecky, Markus Bösiger und Alex Lvov. Letzterer war somit der einzige Sieger, der einen MAN pilotierte. Jochen Hahn fand sich nur einmal auf dem Treppchen, genauso wie Antonio Albacete, Markus Oestreich und Uwe Nittel.
Bei noch drei ausstehenden Rennwochenenden werden noch viele Punkte vergeben. Dennoch, wenn Jochen Hahn seinen Vorsprung vernünftig verwaltet und das Rennpech nicht übermäßig zuschlägt, ist ihm sein erster Titel nicht mehr zu nehmen. Dahinter geht es aber noch munter zur Sache. Mit Adam Lacko (MKR-Renault), David Vrsecky (Buggyra-Freigthliner) und Markus Oestreich (MKR-Renault) sitzen dem amtierenden Meister gleich drei Toppiloten im Nacken. Selbst Markus Bösiger und Uwe Nittel sind vom Spanier nicht allzu weit entfernt. Jochen Hahn kann dies nur recht sein.
Die Bilder zum Rennen sendet Sport1 am kommenden Samstag (03.09.2011) um 10:15 Uhr.
(28.08.2011)
Smolsenk 2011 - beim russischen Auftritt der Truckracer konnte Jochen Hahn seine Tabellenführung weiter ausbauen. Dabei fehlte der MAN-Pilot auf dem Podest bei den beiden Handicaprennen. Parallenen zur Formel 1 und Sebastian Vettel sind durchaus gegeben. Auch dem deutschen Formel 1 -Weltmeister und Tabellenführer reichte beim zeitgleichen Ungarnauftritt ein zweiter Platz, um die Führung auszubauen. Den Rest besorgten die Konkurrenten, wie bei den XXL-Racern auch. Technische Defekte, Zeitstrafen oder gar eine Disqualifikation (M. Oestreich) bremsten den Vorwärtsdrang einiger Piloten aus dem Feld der Hahnjäger. Antonio Albacete musste in Smolensk zwei Totalausfälle (technischer Defekt) wegstecken. Auch sein Markenkollege Uwe Nittel ließ ordentlich Federn und rutsche in der Tabelle um zwei Plätze nach hinten. David Vrsecky (Buggyra-Freightliner) und der amtierende Vizemeister Markus Bösiger sowie Renault-Joungster Adam Lacko punkteten in Russland ordentlich, während der Tabellendritte Markus Oestreich an Boden verlor. In der Tabelle liegt der Renault-Fahrer zwar noch immer auf dem dritten Rang, doch der Atem der Verfolger ist mehr als deutlich spürbar. Jochen Hahn führt souverän und darf durchaus schon mal von einer 1 auf seinem schwarzen MAN träumen. Antonio Albacete liegt mit über 60 Punkten Rückstand sicher auf dem zweiten Platz. 46 Punkte trennen ihn vom Meisterschaftsdritten Markus Oestreich. Zwischen diesem und Markus Bösiger auf Position sieben liegen jedoch nur 28 Punkte sowie Adam Lacko, David Vrsecky und Uwe Nittel. Die Ergebnisse finden Sie wie immer unter der Rubrik FIA Truck EM. Am kommenden Samstag berichtet Sport1 vom heißen Kampf in Russland.
(01.08.2011)
Truck-Grand-Prix - Bilder und Tabelle sind online. In der Rubrik ADAC-Truck-Grand-Prix ist ein kurzer Bericht über das Rennwochenende in der Eifel eingestellt.
(12.07.2011)
Truck-Grand-Prix - Körber, Lenz und Stuck am Start. Gerd Körber und Sascha Lenz nutzen jede nur erdenkliche Gelegenheit, um ihre Renntrucks bei der diesjährigen Eifelhatz um den Nürbrugring zu jagen. Als Doppelstarter treten sie bei den vier FIA-Rennen und den beiden Läufen zum ADAC-Mittelrhein-Cup an. Heinz-Werner Lenz und Johannes Stuck, Sohn der Ring-Legende Hans-Joachim "Strietzel" Stuck, konzentrieren sich hingegen auf den Mittelrhein-Cup. Der 24jährige Motorsportler aus der Stuckschen Motorsportdynastie wird am Ring auf einem gelben MAN aus dem Hause Allgäuer in einem Rennen sein Truck-Debüt geben. Geststet wurde zuvor ausgiebig. Schließlich soll die Kombi Allgäuer-MAN/Stuck auch in diesem Jahr ein Trumpf sein.
(29.06.2011, Quelle: ADAC Truck-Grand-Prix, Starterlisten)
Nogaro 2011 - Hahn auf Titelkurs. Am schwäbischen MAN-Piloten Jochen Hahn führt zurzeit kein Weg vorbei. Zum dritten Mal in Folge war er der fleißigste Punktesammler und führt die Meisterschaft nach dem vierten Lauf mit 49 Punkten Vorsprung souverän an. Während auch andere MAN-Lenker im südfranzösischen Nogaro erfolgreich unterwegs waren, dem spanischen Race-by-Race-Driver J. Mariezcurrena (MAN) gelang beispielsweise der erste Sieg in einem EM-Rennen, war es erneut Adam Lacko, der für Renault das Eisen aus dem Feuer holen muste. In der Meisterschaftswertung verlor der MKR-Neuzung jedoch einen Platz gegen den erneut stark auftretenden Uwe Nittel. Der MAN-Neuling ist bereits bis auf 10 Punkte an den Meisterschaftsdritten Markus Oestreich herangekommen. Offensichtlich ein ABO auf den Platz hinter Meisterschaftsleader Hahn hat der amtierende Champion A. Albacete inne. Im Meisterschaftsrennen haben die bayrischen Löwen zurzeit heiße Eisen im Feuer. Die Ergebnisse von Nogaro finden Sie in der Rubrik FIA Truck EM. Am kommenden Samstag sendet Sport1 ab 10:15 Uhr eine halbstündige Zusammenfassung.
(19.06.2011)
Albacete 2011 - Es war nicht Namensvetter Antonio Albacete, der beim dritten Rennwochenende der Saison im spanischen Albacete den Rennen seinen Stempel aufdrückte. Erneut dominierte der MAN in black, Jochen Hahn, der drei Rennen für sich entscheiden konnte und die Meisterschaft inzwischen souverän anführt. Lediglich drei Pünktchen fehlten dem Deutschen und er hätte erneut ein Traumergebnis von 60 Punkten eingefahren. Der oft vom Pech verfolgte Jochen Hahn fährt nun die langersehnte Ernte ein. Auch wenn Antonio Albacete den zweiten Tabellenplatz in der Meisterschaft erfolgreich verteidigen konnte, war es in Albacete Adam Lacko und David Vrsecky, die nach Triumphator Hahn die meisten Punkte mitnehmen konnten. Auch die beiden Allgäuer-Piloten fuhren tolle Einzelergebnisse ein. Bei den Handycaprennen, wo in umgekehrter Reihenfolge gestartet wird, gewann Alexander Lvov die Samstagsausgabe. Teamkollege Stuart Oliver konnte sich am Sonntag über die Punkte des Zweiten erfreuen. Wenn auch verspätet. Auf dem Podium ließ sich noch Albacete als Sieger feiern. Nach einer Strafe wurde er genauso wie Markus Bösiger zurückversetzt. Bei den MKR-Renault kommt Umsteiger Adam Lacko immer besser in Fahrt, während Vizemeister Markus Bösiger, aktueller Tabellensiebter, noch weit unter seinen Fähigkeiten unterwegs ist. Auch Uwe Nittel (MAN) musste sich in Spanien mit nur 14 Punkten zufrieden geben.
Unter der Rubrik TV-Hinweise finden Sie die aktuellen Sendetermine auf Sport1. Die kompletten Ergebnisse finden Sie in einer Schnellübersicht unter der Rubrik FIA Truck EM.
(06.06.2011)
Truckrace.tv - einen tollen Service bieten Heeb und Partner aus der Schweiz (Christian Thumshirn, SCHWEIZ5) sowie bartscher.net (Wolfgang und André Bartscher) mit dem gemeinsamen Internetportal www.truckrace.tv.
Interviews, Porträts, kurze Rennsequenzen und viel mehr wird wird in kurzen aber aussagekräftigen Videos lebendig präsentiert. Reinschauen lohnt sich.
(27.05.2011 - Quelle: truckrace.tv)
Oskar Hoogendoorn - der niederländische Fotograf und Journalist, einer der dienstältesten, wenn nicht der dienstälteste Truckrace-Reporter, hat sich mit Beginn der 2011er Saison aus dem aktiven Truckrace-Journalismus verabschiedet. Daher wird seine Internetseite www.truckrace.nl auch nicht mehr aktualisiert. Der leidenschaftliche Fotograf hatte nicht nur ein Auge für die schnellen Trucks und ihre Lenker, sondern auch für das nette Drumherum. Wir danken ihm für seine Unterstützung.
(23.05.2011)
Misano 2011 – Mit einem italienischen Traumergebnis katapultierte sich Jochen Hahn an die Tabellenspitze. Angereist war der MAN-Pilot als Meisterschaftsvierter. Bereits am Samstag schaffte er das fast Unmögliche. Seit der Handicapregelung im zweiten Tagesrennen gehören Doppelsiege zur Ausnahme. Jochen Hahn schaffte nach der Trainingsbestzeit bereits am Samstag das Kunstwerk. Am Sonntag setzte er noch eins drauf und wiederholte das Samstagsergebnis, was gleichzusetzen war mit vier Siegen und 60 Meisterschaftspunkten. Lediglich Markenkollege und Titelverteidiger Antonio Albacete konnte dank vier Podiumsplätzen den Anschluss halten und liegt in der Meisterschaft mit sechs Punkten Rückstand auf Position zwei. Weitere fünf Punkte dahinter rangiert der bisherige Tabellenführer Markus Oestreich. Die Piloten des MKR-Renault-Teams erlebten ein recht gemischtes Wochenende. Zwar gelangten Oestreich und Bösiger insgesamt drei Podiumsplätze, dafür mussten sie genauso wie Adam Lacko aber auch einige punktärmere Resultate wegstecken.
Steffi Halm, Jahrgang 84, fuhr in Misano ihre ersten Rennkilometer auf dem Mercedes Axor des MB-Motorsport-Teams. Dabei schaffte die Rennfahrerin, im Hauptberuf Diplomverwaltungswirtin bei einer süddeutschen Kommunalverwaltung, zwar noch keine Punkteränge, ließ aber erfahrenere Truckracer bereits hinter sich. Auch Gerd Körber startete seine Saison in Misano. War er am Samstag wegen eines frühen Turboschadens zum Zuschauen degradiert, fuhr am Sonntag bereits in die Punkte. Für das noch junge Iveco Team aus Ulm ein toller Erfolg. Uwe Nittel konnte nicht ganz an die Topresultate von Donington anknüpfen. Dabei lag es nicht am fahrerischen oder technischen Unvermögen, beides ist schlicht nicht vorhanden, sondern an der zum Teil recht harten Fahrweise. An diese hat sich der Rallyepilot inzwischen recht gut gewöhnt. Dabei scheint er nicht nur einstecken, sondern auch austeilen zu können. Der kapitale Crash mit Vrsecky in Misano (siehe truckrace.tv) erhitze nicht wenige Gemüter.



Was sich bereits beim Saisonstart angedeutet hatte, setzte sich in Misano fort: Gerade beim zweiten Tagesrennen geht es zum Teil sehr heftig und Material mordend zur Sache. Davon konnten auch einige Topstars ein Liedchen singen, unter anderem Buggyra-Pilot David Vrsecky.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich MAN und Renault in diesem Jahr ein hartes Duell auf Augenhöhe liefern werden. Die dritte Kraft im Feld, Freightliner, ist bis jetzt noch nicht richtig in Fahrt gekommen. Wenn der Meisterschaftszug nicht ohne sie abfahren soll, müssen sie sich mächtig sputen.
Sport1 zeigt am kommenden Samstag (28.05.2011) ab 09:45 eine halbstündige Zusammenfassung des 2. Laufs in Misano.
(23.05.2011; Bilder: MAN Nutzfahrzeuge und MKR)
Samba MAN – hinter diesem exotischen Namen verbirgt sich der ehemalige MAN Renntruck aus der brasilianischen FormulaTruck-Rennserie. Das Fahrzeug wurde von Egon Allgäuer 2009 an den Start gebracht. Wegen technischer Probleme kam jedoch recht früh das Rennaus. Seitdem war der MAN von der Bildfläche verschwunden. Bis jetzt. Der Exot ist nach einer Seereise in der alten Welt eingetroffen und wird dort für seine jetzige Mission komplett überarbeitet. Airbrushkünstler Manuel Lunardi und Silli Baumann sind für die neue Lackierung zuständig. Das neue Herz wird natürlich von MAN beigesteuert. Ohne regelbedingten Beschränkungen werden dem Reihensechszylinder rund 1450 PS und 6000 Nm zugetraut. Für die Bodenhaftung ist Reifen Ihle (RIGDON) zuständig, die einen Rennslick der Größe 495/45 – 22,5 backen. Eine Bremsanlage von WABCO wird den rund 260 km/h schnellen Brasilien-MAN wieder zum Stillstand bringen. Der Showtruck wird leider überwiegend im Stillstand zu bewundern sein. Anlässlich des diesjährigen ADAC Truck-Grand-Prix sind jedoch auch einige Demorunden auf der Eifelrennstrecke geplant.

Der Samba-Truck zu Beginn seiner Rennkarriere.![]()
Ankunft in der alten Welt.
(17.05.2011; Quelle und Foto: mit freundlicher Unterstützung www.truckrace.at - Team Allgäuer)
Misano - Vorstart - Beim zweiten Saisonrennen im italienischen Misano wird auch Gerd Körber mit seinem Schwaben-Truck IVECO an den Start gehen. Auch dabei ist die einzige Dame im Feld. Die Deutsche Stephanie Halm startet auf einem Mercedes des MB-Motorsport Teams. Einen weiteren Mercedes birngt Florian Orsini an den Start. Der betagte SK mit dem V8-Motor wurde optisch überarbeitet und wird in Italien seinen diesjährigen Saisonstart erleben.
(12.05.2011)
Donington 2011 – Markus Oestreich (MKR-Renault) wurde seiner Favoritenrolle gerecht und verließ als zweifacher Polesetter und zweimaliger Sieger das Auftaktrennen im englischen Donington als Tabellenführer. Bei sehr guten äußeren Bedingungen trafen am Osterwochenende die Truckracer Europas erstmalig in diesem Jahr aufeinander. Dass am Ende der vier Wertungsrennen unter den Top 4 drei Deutsche Piloten sein würden, war dann doch eine kleine Überraschung. Ledigleich der amtierende Europameister Antonio Albacete hat sich in der Meisterschaftswertung zwischen das deutsche Trio Markus Oestreich, Uwe Nittel und Jochen Hahn geschoben. Beim letzten Rennen standen genau diese drei Herren auf dem Siegerpodest. Dass MAN-Neuling Uwe Nittel als bester MAN-Pilot aus England abreisen würde, darauf hatten wohl nur wenige getippt. Der Buggyra-Umsteiger scheint ohne Anpassungsschwierigkeiten mit dem neuen Renntruck zurechtzukommen. Dennoch gibt die Tabelle nicht zwingend den aktuellen Leistungstand wieder. Dafür waren die Rennen zu turbulent. Einige der Toppiloten gerieten mehrfach ins Straucheln. Sei es durch Rangeleien, technische Defekte oder Zeitstrafen der Sportkommissare. Am Ende kann jedoch festgestellt werden, dass MKR einen Superjob gemacht hat. Zwei Trainingsbestzeiten des aktuellen Tabellenführers beweisen dies eindeutig. Doch auch die MAN und Buggyra-Konkurrenz hat schlagkräftige Trucks an den Start gebracht. Die Saison dürfte also recht spannend werden. Die Teamwertung ging an diesem Wochenende an die Paarung Albacete/Hahn aus dem Team Cepsa-Truck Sport Bernau, dich gefolgt vom MKR Technology mit den Fahrern Bösiger/Oestreich. Die Ergebnisse finden sie hier. Sport1 berichtet am Samstag, den 30. April ab 09:45 Uhr vom Saisonauftakt.
(27.04.2011)
Roman Seidl ist neuer Teamchef bei MKR Renault. Er folgt damit seinem Piloten Adam Lacko in das Team von Mario Kress. Seidl war erst letztes Jahr in den Truckzirkus zurückgekehrt. Gemeinsam mit Lacko kam er im Team Allgäuer unter. Nach bereits einem Jahr war jedoch Schluss bei dem österreichischen Löwenteam.
MKR-Motorenprüfstand - Nach dem sehr erfolgreichen Einstandsjahr 2010 wird in dieser Saison der Titel ins Visier genommen. Renault will da nichts dem Zufall überlassen und spendierte MKR einen Motorenprüfstand. Mario Kress berichtet in einem Video, welches auf der MKR-Homepage zu sehen ist, dann auch von rund 1200 PS, die er aus dem Renault-Triebwerk inzwischen herausgeholt hat. In der Teamwertung treten dann auch gleich zwei MKR-Teams an. Neben dem "Senior"-Team, bestehend aus Markus & Markus, geht das "Junior"-Team mit Adam Lacko und Anthony Janiec (Team 14) an den Start.
(14.04.2011; Quelle: MKR)
Truckracing auf Sport1 - Erfreulicherweise steht bereits jetzt der Sendetermin auf Sport1 fest. Am Samstag (30.04.2011) wird eine 30minütige Zusammenfassung des ersten Sasionauftritts der XXL-Racer gesendet. Los geht es um 09:45 Uhr. Die weiteren Sendetermine finden Sie unter den TV-Hinweisen.
(12.04.2011)
Teilnehmer stehen fest - Die Teams und Fahrer, welche 2011 als permanente Starter die Europameisterschaft unter die Räder nehmen, stehen fest. Die FIA hat die Starterliste veröffentlicht. Überraschend meldete das deutsche Team um Markus Bauer (MB Motorsport) die 26jährige Stepahnie Halm als Fahrerin für die bald beginnende Saison. Sie löst damit Hendrik Vieth ab, der 2010 sporadisch auf dem Mercedes Axor an den Start ging.
Die komplette Übersicht finden Sie hier.
(12.04.2011)
MKR Team-Präsentation 2011 - Anfang April gab es in Most die offizielle Teampräsentation des tschechischen MKR-Renault-Teams. Zu den drei M (Markus Bösiger, Markus Oestreich und Mario Kress) gesellt sich jetzt noch ein A für Adam Lacko. Der Tscheche, letztes Jahr noch im Team von Egon Allgäuer unterwegs, war bereits lange im Gespräch. Doch offiziell bestätigte Teamboss Mario Kress erst jetzt den dritten Fahrer. Drei weitestgehend identisch aussehende MKR-Renault werden 2011 den Löwen (MAN) und den Panthern (Buggyra) ordentlich einheizen. Bilder gibt es auf der Internetseite des Teams.
(06.04.2011; Quelle: MKR)
Testtage in Nogaro - Die Zeiten bei den MAN-Tests in Nogaro waren aufgrund widriger Witterungs- und Streckenverhältnisse nicht sehr aussagekäftig. Die folgende Bilder wurden uns von Thilo Jahn zur Vergügung gestellt.




(03.03.2011; Fotos: mit freundlicher Unterstützung T. Jahn)
Winterschlaf ade - Lange Zeit hat sich auf den Internetseiten der Teams kaum etwas getan. Jetzt, rechtzeitig zum Frühlingsanfang, blühen auch die Webseiten auf. Die Racetrucks sind so gut wie fertig und die ersten ausführlichen Testfahrten absolviert. Es lohnt sich also bei den Teams mal online vorbeizuschauen, bevor es Ende April in England los geht.
(31.03.2011)
Team Allgäuer - Lange vermutet, jetzt bestätigt, ist die Fahrerpaarung des österreichischen Rennteams. Neben Neuzugang Stuart Oliver wird weiterhin der russische Stammpilot Alex Lvov einen der gelben MAN TG pilotieren. Neu hingegen ist die Internetseite des Team.
(31.03.2011; Quelle: truckracing.at)
Reifen - in dieser Saison kümmert sich Serienpromotor TRO um die gerechte Verteilung der Rennreifen. In einem recht kompliziert anmutenden Prozedere sollen mögliche Manipulationen schon im Vorfeld verhindert werden. Mehr Infos dazu finden Sie auf den Seite von Lutz Bernau.
(31.03.2011)
MAN-Test - Ende März treffen sich im südfranzösischen Nogaro die MAN-Teams zum Testen. Dabei geht es nicht nur um die interne Vormachtstellung bei den Löwen. Nach uns vorliegenden Informationen rüstet Renault ordentlich auf. Und dies nicht nur mit einer leistungsgesteigerten Ausbaustufe des Renault-Triebwerks, sondern auch mit weiteren Mitstreitern. Der Belgier J.-P. Blaise soll seinen MAN gegen einen Renault getauscht haben. Renault würde somit über 5 Eisen im Meisterschaftsfeuer verfügen
(3 x MKR und je 1 x Blaise und Team 14). Bilder von den Tests finden Sie unter anderem unter www.lutz-bernau.de und www.truckracing.de.

Uwe Nittel testet in Nogaro sein diesjähriges Sportgerät
(27.03.2011, Fotos: mit freundlicher Unterstützung Trucksport Lutz Bernau)
The Truckrace Battle - Unter diesem martialischen Titel planen die Niederländer 2012 eine eigene Truckracing-Serie. Noch ist die Szene dort recht überschaubar. Infos gibt es unter www.thetruckracebattle.nl.
(27.03.2011; Quelle: thetruckracebattle.nl)
Chris Levett neu eingekleidet - Der Brite Chris Levett erhielt jetzt seinen neuen Dienstanzug, den er gleich bei Testfahrten in Most anprobieren konnte.

OXXO Racing bestätigt für 2011 Zoltán Birnbauer. Das ungarische Team hat sich nach Testfahrten für den im letzten Jahr eingesprungenen Zoltán Birnbauer entschieden. 
(27.03.2011; Quelle: OXXO Racing, Foto: W. Steinbrech)
Käufer gefunden - Jonathan André vom französischen Internetportal lescamions.com berichtet auf seiner Seite, dass der Lenzsche Iveco nach Finnland verkauft wurde. Sein neuer Besitzer, Aki Teini, ist in der finnischen Truckmeisterschaft kein Unbekannter. Schließlich gewann er 2010 den Titel. Der 40jährige pilotierte bisher einen SISU SL 250. Zur Erinnerung: Auch Heinz-Werner Lenz war mal auf einem SISU-Hauber unterwegs. Infos zum Team Aki Teini gibt es unter hier.
Informationen zur finnischen Meisterschaft finden sie hier.
Luke Taylor, mit 23 Jahren der Joungster der britischen Meisterschaft, fährt in der kommenden Saison einen giftgrünen Renault Premium. Wer sich das Design genauer anschaut, erkennt dahinter den Ex-Renault aus dem Hause Vojtisek. Laut André wurde einer der beiden Vojtisek-Renault an das neue britische TTX Motorsport-Team verkauft. Taylor, der 2010 erstmals einen Renntruckin der britischen Klasse B pilotierte, dürfte mit diesem Fahrzeug in der britischen Meisterschaft ganz gute Chancen auf die vorderen Plätze haben. Auch wenn mit dem Fahrzeugwechsle auch ein Klassenwechsel in die höhere Klasse A verbunden ist.
Aus Gründen des Urheberrechtes haben wir keine Bilder von den Trucks. Schauen Sie einfach auf den Internetseiten der Teams nach.
(09.03.2011; Quellen: www.lescamions.com)
Käufer gesucht - Stuart Oliver bietet seinen MAN-Renntruck plus den dazugehörigen Auflieger zum Kauf an. Interessenten wenden sich direkt an den britischen Serienmeister. Infos samt Bilder gibt es auf der Homepage unter www.teamoliver.co.uk.

(06.03.2011; Quelle: Team Oliver; Foto: krentschman-pics.de)
Team Hahn Racing startet am 07. Mai Saison Opening 2011 - Wer mal mit einem Renntruck, einem Power-Transporter oder einem Tourenwagen mitfahren möchte, erhält Anfang Mai beim Saison Opening des Teams Hahn Racing die Möglichkeit. Da die Plätze limitiert sind, sollten Interessierte schnell handeln. Da es beim diesjährigen ADAC Truck-Grand-Prix keine Erlebnispakete geben wird (Wochenendkarte plus Mitfahrt im Renntruck), ist das Hahnsche Angebot ein echtes Schmankerl.
Infos gibt es unter www.team-hahn-racing.de.

(05.03.2011; Quelle: Team Hahn Racing; Foto: krentschman-pics.de)
Neuigkeiten aus Frankreich - Das Team Orsini wird in Kürze nicht nur eine neue Internetseite präsentieren, sondern zum Saisonstart einen neu aufgebauten Mercedes-Renntruck an den Start bringen. Basis ist immer noch das betagte SK-Modell. Der seit vielen Jahren unveränderte Renntruck wird 2011 tiefgreifende Veränderungen erfahren. Bleibt zu hoffen, dass die Franzosen an dem bulligen V8-Motor festhalten. Mit seinem tiefen Boller-Sound war er eine willkommene Abwechselung im Einerlei der Reihensechszylinder.

(05.03.2011; Quelle: teamorsini.fr, Foto: krentschman-pics.de)
Buggyra und Levett - nun ist es also amtlich. In einer Presseerklärung am 01. März 2011 lüftete Buggyra das Geheimnis um den zweiten Fahrer im Team. Wirklich überraschend war dies natürlich nicht mehr. Schon seit Wochen wurde der britische Truckracer Chris Levett, 2010 im Bernau-MAN unterwegs, als neuer Mann im Buggyra-Team gehandelt. Wir erinnern uns: Bereits zum Saisonende der britischen Meisterschaft 2010 pilotierte Levett einen Freightliner des Buggyra-Teams. 
Chris Levett 2010 in Brands Hatch - Foto: Buggyra
(01.03.2011; Quelle und Foto: Buggyra)
Stuart Oliver kehrt nach einer einjährigen Pause in die Truckeuropameisterschaft zurück. Wie bereits vermutet, fährt der Brite in der kommenden Saison für das Team Allgäuer. Während sich Teamchef Egon Allgäuer noch bedeckt hält, macht der britische Meister auf seiner Internetseite keinen Hehl aus der neuen Liaison. Fotos von den ersten MAN-Testfahrten im spanischen Jarama Ende Februar 2011 finden sie hier.

Frankie Vojtisek könnte ein weiterer Rückkehrer sein. Das Team hat die Internetseite neu aufgebaut. Beim Durchblättern fällt auf, dass die Tschechen Mitte Februar Testfahrten unternommen hatten. Noch schweigt sich das Team über den Renntruck aus. Auch wenn der Renault-Schriftzug weitestgehend verschwunden ist und noch keine konkreten Angaben über den Renntruck vorliegen, scheint es sich bei dem in den Tests eingesetzten Truck um den bekannten Renault zu handeln. Eine gewisse Nähe zu Renault unterstreicht auch der Team-Fuhrpark, der laut Internetseite aus diversen Renault-Fahrzeugen besteht.

Nachtrag vom 07.03.2011: Die Internetseite des Teams wurde ein weiteres Mal überarbeitet. Fast sämtliche Renault-Bezüge sind verschwunden. Nur noch auf Fotos vergangener Tage ist ein frankophiler Bezug erkennbar.
Das Team ist seit 1987 im Truckracing dabei. Bis 1999 vertraute man auf heimische (tschechische) LIAZ-Trucks. 2000 kam der Wechsel zu Renault. Nach neuen Jahren trennten sich die Wege. Renault fand 2010 im deutsch-tschechischen MKR-Team einen neuen Partner und Frankie Vojtisek samt Team waren 2010 zum Zuschauen verurteilt. 2011 möchte man mit neuen Partnern und alten Sponsoren wieder an den Start gehen. Laut Chefkonstukteur Daniel Staggl ist es jedoch noch viel zu früh für eine konkrete Aussage ob das Team diese Saison dabei sein wird.
Buggyra bestätigt, dass man mit einem zweiten Piloten handelseinig geworden ist. Um wen es sich handelt, verraten die Tschechen auf ihrer Internetseite jedoch nocht nicht. Das stets gut informierte Internetportal Truckraing.de berichtet hingegen, dass die Verpflichtung von Chris Levett offiziell sei. Nächste Woche wissen wir mehr. Dann will Buggyra den Mantel des Schweigens lüften.

(26.02.2011; Quellen: teamoliver.co.uk; Buggyra.com; frankie-truck.cz Fotos: Krentscher, Steinbrech)
Personalien 2011 - Lutz Bernau und Uwe Nittel bilden in der kommenden Saison ein Team. Der 41jährige Rallyepilot ersetzt den Briten Chris Levett, der voraussichtlich das nun freie Cockpit bei Buggyra übernehmen wird.

Nittel hatte beim ADAC Truck-Grand-Prix 2009 erstmals einen Renntruck pilotiert und daran Gefallen gefunden. Im darauffolgenden Jahr kam er als Gaststarter bei 7 Rennevents im tschechischen Buggyra-Team unter. Platz 9 und 82 Punkte waren ein mehr als achtbares Endergebnis. Die Verpflichtung beim bayrischen Truck-Urgestein Lutz Bernau ist somit die logische Weiterentwickung. Auch Georg Glöckler wird sein Baby, den beim letzten Truck-Grand-Prix von Gerd Körber pilotierten IVECO, diese Saison mehrfach an den Start bringen - natürlich mit Gerd Körber am Lenkrad.

Das dritte Cockpit beim MKR-Team dürfte an den Tschechen Adam Lacko gehen. Wer seinen Platz im Team Allgäuer einnimmt, ist noch nicht bekannt. Bis zum Saisonstart wird es also noch die ein oder andere Überraschung geben.
(09.02.2011; Quellen: Lutz Bernau und truckracing.de; Foto: krentschmanpics)
Dakar 2011 – KAMAZ erwies sich auch 2011 als unbesiegbar. Mit einem Vierfacherfolg sicherten sich die Russen mehr als nur das Podest der diesjährigen LKW-Wertung. Der Sieg ging zum siebten Mal an „Zar“ Vladimir Chagin. Wie bereits im Vorjahr konnte die Nr. 1 im KAMAZ-Werksteam den aufmüpfigen „Prinzen“ Firdaus Kabirov auf den zweiten Platz verbannen. Für das russsiche TATRA-Team war es bereits der 10. Sieg in der LKW-Wertung.


Sieger Vladimir Chagin und der KAMAZ-4326 (4x4) Fotos: KAMAZ
Lediglich der tschechische TATRA mit der Startnummer 504 (A. Loprais) konnte zeitweise das Tempo der beiden Top-KAMAZ mitgehen. Letzlich musste er jedoch in der 10. von 13 Etappen aufgrund von Motorproblemen die Segel streichen. Zuvor konnte er immerhin zwei Tagesbestzeiten seinem Dakar-Konto gutschreiben. Bester der West-Teams wurde Franz Echter auf einem MAN TGS.

Der MAN-Versuchsmeister aus München und seine Mitstreiter Detlef Ruf und Artur Klein, alles ausgewiesene MAN-Spezialisten, mussten sich mit dem 5. Platz und dem Titel "best of the rest" zufrieden geben. Bei der Zielankunft trennten ihn nach über 9000 km lediglich knapp 40 Sekunden vom viertplatzierten KAMAZ. Mechaniker Artur Klein dürfte auch eingefleischten Truck Race-Fans bekannt sein. Schließlich gehört er seit Jahren dem MAN-Service an, welcher bei allen Rennen der Europameisterschaft den MAN-Teams mit Rat und Tat zur Seite steht.
Auf den weiteren Plätzen folgten IVECO-Pilot Vila (SP), van Vliet (NL) auf einem weiteren MAN TGS und Duisters (B) wiederum auf einem IVECO.
Zeitabstände beim Zieleinlauf (gerundet) auf den Sieger V. Chagin:
2. 0:30 h
3. 3:20 h
4. 5:44 h
5. 5:45 h - Echter/Ruf/Klein (MAN TGS)
6. 7:16 h
(16.01.2011; Fotos: MAN Nutzfahrzeuge und KAMAZ Master Team; www.kamazmaster.ru; www.dakar.com)
Czech Dakar-Team aus dem Rennen
Frühes Ende bei der diesjährigen Dakar für den TATRA mit der Startnummer 509. Es fing für das Czech Dakar-Team eigentlich recht gut an. Nach dem ersten Renntag wurden sie als sechste in der LKW-Wertung gelistet. Ein recht spektakulärer Unfall am zweiten Tag, bei dem der grüne TATRA nach zwei Überschlägen auf dem Dach landete, bedeutete für den tschechischen Rallye-Truck mit Caterpillar-Power das Aus. Co-Pilot David Vrsecky zog sich Verletzungen an der Halswirbelsäule zu und musste behandelt werden. Letztlich sind alle Beteiligten froh, dass dieser Unfall keine schwereren Verletzungen zur Folge hatte. Die Buggyra-Ambitionen in Richtung Rallyesport mit Trucks werden dennoch fortgesetzt, so Buggyra-Teammanager Jan Kalivoda. 
(08.01.2011; Quelle und Foto: Buggyra)
Truckracing made in Down Under
1988 fand im australischen Calder Park Raceway nahe Melbourne das erste Truckrennen auf dem fünften Kontinent statt. Wie in Europa auch, waren die Anfänge wenig professionell. Der Auflieger wurde abgesattelt und schon ging es ab auf die Piste. Auch von einer Serie konnte damals noch nicht die Rede sein, da es sich um nicht organisierte Einzelveranstaltungen handelte. 1993 wurde der Grundstein für die noch heute gültige Serie gelegt. Aus den Klasse A Trucks wurden die Supertrucks. Das Gros der Renn-LKW bildeten und bilden noch heute Haubertrucks, wie sie im australischen Outback anzutreffen sind.

Dank der Rennfahrergilde Sieders waren auch ein MAN vertreten.
Um den einen preiswerten Einstieg in die XXL-Klasse zu schaffen wurde Anfang der 1990er die Klasse der Light Trucks geschaffen. Diese basierten auf japanischen Isuzu Kleinlastwagen (bis 3 Tonnen).

Dank des günstigen Leistungsgewichtes sind die Light Trucks, die ihre Rennen gemeinsam mit den Supertrucks ausfechten, keine Hindernisse. Gewertet wird aber getrennt, soviel Ordnung muss sein. Auch heute noch wirken die wenigen Truckrennen in Down Under wie eine ganz ordentlich organisierte Privatveranstaltung. Mit den großen Veranstaltungen in Europa können sich die Australier nicht messen – und wollen es wahrscheinlich auch nicht. Auch die Trucks haben häufig noch das Flair der Anfangstage mit viel Basteltechnik und gelegentlichem Schwarzrauch, den die Motoren trotz verwendetem BIO-Diesel aus ihren Auspuffen raushauen. Doch es gibt auch sehr professionell aufgebaute Trucks, wie der gelbe Kenworth des Daynite Trucksport Supertruck Teams (2), der gelbschwarze Freightliner von Whiteline Racing (1) oder der ebenfalls in gelb gehaltene MAN von Sieders Racing.


Wer mehr sehen möchte, dem sei die Seite www.truckracing.com.au sowie die diversen Links bei Youtube und Co. empfohlen.
(01.03.2011; Fotos mit freundlicher Unterstützung ANTRO)
Brasilianische Meister - Brasilien kürte Anfang Dezember beim letzten Lauf in Brasilia den Meister der Formula Truck 2010. Punktgleich lagen nach dem letzten Rennen Scania-Pilot Roberval Andreade und VW-Lenker und Titelverteidiger Felipe Giaffone gleichauf. Dank der besseren Siegausbeute ging der Meisterschaftspokal an den Scania-Fahrer. Andreade, seit 2000 in der brasilianischen Truckmeisterschaft dabei, fuhr damit nach 2002 seinen zweiten Titel nach Hause. VW-Star Giaffone musste sich nach seinen Titeln 2007 und 2009 nun mit dem Vize zufrieden geben.
2011 geht die in Brasilien äußerst populäre Truckmeisterschaft in die nächste Runde.
Informationen und tolle Bilder gibt es unter www.formulatruck.com und www.truckrace.at.
Fahrerwertung:
Andreade Roberval Scania 176 Punkte
Felipe Giaffine VW 176 Punkte
Cirino Wellington Mercedes-Benz 142 Punkte
Valmir Benavides VW 132 Punkte
Geraldo Piquet Mercedes-Benz 114 Punkte
Markenwertung:
VW 398 Punkte
Scania 341 Punkte
Mercedes-Benz 332 Punkte
Iveco 146 Punkte
Volvo 145 Punkte
Ford 100 Punkte
(09.12.2010; Quelle: formulatruck.com; truckrace.at)
Vorbereitungen 2011 (Teil 1) – kaum ist die aktuelle Saison vorbei, wird die kommende schon vorbereitet. In Most testete Anfang November das tschechische MKR-Team. Neben den beiden Stammpiloten Markus Bösiger und Markus Oestreich wird für das kommende Jahr ein weiterer Fahrer für einen dritten MKR-Truck gesucht. Zwei aktive Truckracer durften schon einmal Platz nehmen und den MKR-Renault testen. Ein Tscheche in einem tschechischen Team würde durchaus Sinn machen und würde laut Team-Manager und PR-Mann Karel Neffe auch gerne gesehen. Der gehandelte Landsmann ist Adam Lacko, 2010 noch für das Allgäuer-Team auf einem MAN unterwegs. Renault könnte sich jedoch auch einen Franzosen auf dem französischen Truck vorstellen: gemeint ist Antonie Janiec. Auf seiner Internetseite bringt Auto-Motor und Sport einen weiteren Fahrer bei MKR ins Spiel: Alexander Lvov, genauso wie Adam Lacko zuletzt in Diensten des Allgäuer Renteams.
Noch sind die Verhandlungen um den dritten Fahrerplatz bei MKR nicht abgeschlossen, berichtet das Team. (www.mkr-technology.com/)
Egon Allgäuer kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen, wie es in 2011 weitergeht. Zu viele Faktoren sind noch ungeklärt.
Der Gastauftritt beim britischen Saisonfinale von Chris Levett auf dem Buggyra wird nach Auskunft des Briten keine Wiederholung nach sich ziehen. Levett ließ in einer Mail durchblicken, dass er 2011 voraussichtlich keine Truckrennen mehr bestreiten wird. Die britischen Farben könnte dann Stuart Oliver wieder vertreten, der in der kommenden Saison gerne wieder auf internationalem Parkett um Punkte fahren würde.
Auch das IVECO-Team, mit welchem Gerd Körber beim diesjährigen Truck-Grand-Prix auftrumpfte, könnte laut Auto-Motor und Sport – Online im kommenden Jahr wohl öfters auf den Rennstrecken dabei sein.
(www.auto-motor-und-sport.de/trucksport-1853831.html)
(16.11.2010)
Vrsecky geht fremd – David Vrsecky verlässt vorübergehend die bekannten Pfade und geht für das Czech-Dakar-Team an den Start der berühmten Dakar-Rallye, die auch 2011 in Südamerika zu Gast ist. Das tschechische Team vertraut auf heimische Technik aus dem Hause TATRA. Im Rallye-Boliden pocht nach Auskunft von Buggyra erstmals ein amerikanisches Herz. Der Motor stammt wie das Triebwerk des Buggyra-Freightliner-Racetrucks aus dem Hause Caterpillar. Buggyra ist für den Aufbau des neuen Antriebs zuständig. Daher reist auch Buggyra-Renningenieur Robin Dolejs nach Südamerika, um sein Triebwerk zu begleiten und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Es schaut so aus, dass die Buggyra-Mannen nach einem weiteren Betätigungsfeld Ausschau halten.
Bisher vertraute das TATRA-Team auf Motorenpower aus Köln. Seit Jahren werden die TATRA-Rallyetrucks von DEUTZ-Triebwerken angetrieben. Das Czech-Dakar-Team geht mit dem US-Herz, welches bisher in GINAF-Rallyetrucks bereits zum Einsatz kam, erstmals neue Wege.




David Vrsecky zeigte sich bei den ersten Testfahrten in Tschechien von der Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der hochbeinigen Rallyetrucks tief beeindruckt und zollte den Piloten, die bisher dieses Abenteuer hinter sich gebracht hatten, Respekt. Seine erste Feuertaufe wird die Kombination TATRA (Typ 815 4x4) und Vrsecky bereits im November bei der Rallye El Chott in Tunesien (www.elchott.com) erleben.
Vrsecky ist nicht der erste Truckracer, der auch im Marathonrallyesport sein Glück (ver)sucht. Bereits der Franzose Joseph Adua (MAN und zuletzt Iveco) und der verstorbene Ungar Balazs Szobi (MAN) bezwangen mit ihren Rallyetrucks die unbefestigten Rennpisten der härtesten Rallye der Welt.
(06.11.2010; Quelle: www.buggyra.com; Bilder: Buggyra; Teaminfos: www.czech-dakar.cz)
Reifen 2011 - Lutz Bernau berichtet auf seiner Homepage, dass sich die FIA für das kommende Jahr etwas einfallen lassen möchte, um die ewige Reifendiskussion in den Griff zu bekommen. So soll die Anzahl der Reifen begrenzt werden und mittels Losverfahren an die Teams vergeben/verkauft werden. In der Vergangenheit war häufiger der Verdacht geäußert worden, dass Good Year Reifen unterschiedlicher Qualität im Angebot hatte. Aber auch dem ein oder anderen Team wurden unerlaubte Manipulationen am Gummi nachgesagt. Mit den geplanten Maßnahmen sollen unerlaubte Gripvorteile unterbunden werden. Details der geplanten Maßnahmen gibt es auf der Seite www.lutz-bernau.de.
(02.11.2010; Quelle: www.lutz-bernau.de)